NAZIPROPAGANDA IN WEYHE

Diese Ausstellung möchte verdeutlichen, wie hoch die Aktivität der rechten Gruppierungen in Weyhe ist. Der beschämende Höhepunkt der Plakatierungen wurde im Jahr 2000 erreicht, es waren gar führende Nazi-Kader der Region in Weyhe präsent, so dass es dringend notwendig erschien, aktiv zu werden. Deshalb wurde das Aktionsbündnis gegründet, das am 17. März 2001 den 1. Aktionstag gegen Rechts durchführte. Ziel dieser im Vorfeld des Aktionstages entstandene Ausstellung ist es daher, allen bewußt zu machen, dass - wenn wir nicht aufpassen - fremdenfeindliches Gedankengut in Weyhe wieder zunehmend Fuß fasst.

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Der Aufmarsch und das Konzert

Dieses Bild zeigt den Naziaufmarsch am 15.01.2000 auf dem Weyher Marktplatz.

Vorausgegangen war der Rauswurf eines Nazis aus einem Antifavortrag. Angeblich soll der Lehrer die Schüler unterstützt haben den Nazi zu fotografieren und rauszuschmeißen. Daraufhin organisierten die Nazis die Plakataktion und diesen Aufmarsch. Eine eilig eingerufene Gegendemonstration war nicht sonderlich erfolgreich. Die gewltbereiten Linksradikalen aus Bremen warfen mit Eiern und Flaschen, was in der örtlichen Presse nicht sehr gut wegkam. Die Presseberichte zu diesem Vorfall erweckten den Eindruck, als ob die Nazis in der Opferrolle waren.
Um so etwas zu verhindern wurde vom Aktionsbündnis am 17.03.2001 darauf geachtet, das keine gewaltbereiten Linken dabei waren.


Weser-Kurier vom 13.11.00

In der Nachbargemeinde Stuhr versammelten sich fast 600 Skins aus dem norddeutschen Raum zu einem verbotenen Konzert. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften vor Ort und mußte einige Leute festnehmen.
Dieses zeigt, dass Stuhr und Weyhe sich zu einen Dreh- und Angelpunkt der norddeutschen Naziszene machen. Um dieses zu verhindern wird das Aktionsbündnis gegen Rechts Weyhe weitere Aktionen starten.